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20.05.2020

VBE: Gespräche jetzt führen und Klarheit schaffen

Zu der Debatte über Risikogruppen

Erneut hatten die Gewerkschaften und Verbände zuerst aus der Presse wichtige Informationen erhalten. Nach den Berichten soll es für Lehrkräfte, die den sogenannten Risikogruppen zugehörig sind, zukünftig keine grundsätzliche Befreiung vom Präsenzunterricht mehr geben. Diese Lehrkräfte sind zwar im Distanzunterricht und in der Schulorganisation tätig, jedoch befreit vom Präsenzunterricht.

In der heute erfolgten Debatte im Schulausschuss berief sich Frau Ministerin Gebauer auf die aktuellen Empfehlungen des RKI.

Dort heißt es: „Daher ist eine generelle Festlegung zur Einstufung in eine Risikogruppe nicht möglich. Vielmehr erfordert dies eine personenbezogene Risiko-Bewertung, im Sinne einer (arbeits-) medizinischen Beurteilung.“

Des Weiteren kündigte sie an, Gespräche mit Verbänden und Personalräten über die angedachten Regelungen zu führen.

Dazu erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE NRW:

„Der VBE erwartet, dass die heute angekündigten Gespräche zu den Risikogruppen aufgenommen werden, denn für die Kolleginnen und Kollegen an den Schulen muss Klarheit geschaffen werden. Wir erwarten, dass das Land NRW seiner Fürsorgepflicht gegenüber den Beschäftigten nachkommt und eine transparente Aussage des Ministeriums terminlich so erfolgt, dass die betroffenen Lehrkräfte die Zeit bekommen, sich entsprechenden ärztlichen Rat einzuholen. Gerade bei Lehrkräften mit Vorerkrankungen muss im Einzelfall sehr genau geprüft werden, ob ein Einsatz vertretbar ist. Diese Entscheidung darf nicht auf die Schulleitungen abgewälzt werden, sondern bedarf einer medizinischen Expertise.“

Seit Beginn der Pandemie hat der VBE stets betont, für Gespräche zur Verfügung zu stehen. Diese müssen jetzt erfolgen.

 


Pressemitteilung 41/2020
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VBE: Freude und Sorge liegen nah beieinander

Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW kommentiert die Aufnahme des eingeschränkten Regelbetriebes in den Kitas in NRW. Dazu Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE NRW:

„Die Aufnahme des eingeschränkten Regelbetriebes ist eine gewaltige Herausforderung für alle. Nach der langen Auszeit brauchen die Kinder und ihre Familien die Kita. Die Kinder vermissen ihre Freunde und den Alltag in der Kita. Dennoch: Die wichtigste Schutz-Maßnahme in dieser Krise – Abstand halten – kann in der Kita nicht eingehalten werden. Freude und Sorge liegen bei den Erzieherinnen und Erzieher nah beieinander.“

05.06.2020
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Frau Ministerin Gebauer hat angekündigt, dass die Grundschulen noch vor den Sommerferien in ihren regulären Schulbetrieb zurückgehen sollen. Nach den Medienberichten folgte soeben eine entsprechende Schulmail. Abstandsregeln und die Vermeidung von Infektionsketten sollen keine Rolle mehr spielen.

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Die Corona-Pandemie bestimmt nach wie vor unser aller Leben, unsere Gedanken und unser Tun. Sie hat tiefgreifende Ängste ausgelöst und in vielen Bereichen eine große Hilflosigkeit hervorgerufen. Die Zeit der Schulschließungen und die anschließende schrittweise Wiederaufnahme des Unterrichts ist weder für die Kinder und Jugendlichen noch für die Lehrkräfte eine einfache Zeit gewesen. Sie war und ist geprägt von vielfältigen Herausforderungen für Kinder und Jugendliche, Eltern und Lehrkräfte.

26.05.2020
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20.05.2020
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Alle Kinder in NRW sollen zum 8. Juni die Möglichkeit erhalten, in einen eingeschränkten Kitabetrieb zurückzukehren. Das erklärte soeben Familienminister Stamp in einer Pressekonferenz. Alle Schritte seien aber stets abhängig von der Entwicklung. Dazu Anne Deimel, stellvertretende Vorsitzende des VBE NRW:

„Die Bedürfnisse der Kinder, deren Eltern und den Schutz der Pädagoginnen und Pädagogen in Einklang zu bringen, ist ein herausfordernder Balanceakt. Nordrhein-Westfalen geht hier einen Weg mit Vorlauf. Für die Kitas bleibt die Öffnung, gerade im Hinblick auf die unzureichende Personaldecke, eine große Herausforderung. Denn der Personalmangel bestimmte den Alltag in den Kitas bereits vor der Corona-Pandemie, begleitete ihn während der Pandemie und wird bei der Wiedereröffnung der Kitas nicht plötzlich verschwunden sein“, erklärt Deimel.

18.05.2020
VBE: Das System ist zu sehr auf Kante genäht

Im Auftrag des VBE hat das Meinungsforschungsinstitut forsa Anfang des Jahres Schulleitungen befragt. Im März sollte die Umfrage im Rahmen des Deutschen Schulleitungskongresses in Düsseldorf vorgestellt werden. Dieses Jahr hatte der VBE NRW die Veröffentlichung der NRW-Ergebnisse wegen der aktuellen Lage verschoben. Nachfolgend lesen Sie unsere Bewertung der Daten mit Blick auf die veränderte Situation.

Schulleitungen wurden unter anderem nach den größten Problemen an ihren Schulen gefragt. An erster Stelle steht weiterhin der Lehrkräftemangel (53%), es folgen die Ausstattung (33%) und die Gebäude (31%). Mehrfachnennungen waren möglich.

12.05.2020
VBE: Fortbildungsangebote können helfen, weitere Schritte sind notwendig

Das Schulministerium informierte heute über ein Impulspapier und Webinare, um Lehrkräfte zu unterstützen. Dazu erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE NRW:

„Informations- und Fortbildungsangebote können helfen, notwendig sind zudem entsprechende Planungen für zukünftiges Handeln, Infrastruktur und Ausstattung.“

08.05.2020
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„Wir begrüßen die vorsichtige Vorgehensweise von Familienminister Stamp. Es muss allen Seiten klar sein, dass Kitas nicht nach Corona, sondern mit Corona wiedereröffnen werden. Entscheidend ist deshalb, keine zu große Erwartung zu wecken. Natürlich gibt es jetzt einen in gewisser Weise verständlichen Druck von vielen Seiten, die Kitas zu öffnen, aber Sicherheit geht vor Eile. Das erfordert eine ständige Rückkopplung mit der Praxis. Es ist richtig, dass den Kitas für die Vorbereitung des nächsten Schrittes Vorlaufzeit gegeben wird“, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE.

04.05.2020
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Die Zeit der Unklarheiten, der Eitelkeiten, der kurzfristigen Information und der Alleingänge muss ein Ende finden.

Der Verband Bildung Erziehung (VBE) NRW fordert in einem Offenen Brief den Ministerpräsidenten des Landes NRW Armin Laschet und die zuständige Schulministerin Yvonne Gebauer auf, klare, transparente und nachvollziehbare Fahrpläne für die Wiedereröffnung der Schulen aufzustellen und entsprechende Vorbereitungen für das kommende Schuljahr zu treffen.

01.05.2020
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Der VBE NRW kritisiert die chaotische Kommunikation der Landesregierung zur Schulöffnung. Dazu Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE:

„Die Mammutaufgabe der schrittweisen Wiedereröffnung der Schulen kann nur gelingen, wenn den Schulleitungen transparente Vorgaben gegeben werden, die verlässlich sind. Allein auf der Grundlage verlässlicher Informationen können die Schulen den von der Landesregierung sogenannten „Weg in eine verantwortungsvolle Normalität“ gestalten. Die Herausforderungen sind schon groß genug, Auseinandersetzungen innerhalb der Landesregierung schaden nur. Von einer – auch verantwortungsvollen – Normalität sind wir weit entfernt.“

30.04.2020
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Mit großem Erstaunen nimmt der VBE NRW die 17. Schulmail des Ministeriums für Schule und Bildung zur Kenntnis.

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„Es wird eine Mammutaufgabe sein, den Schulbesuch für alle zu ermöglichen. Dies kann nur schrittweise und in enger Absprache mit der Praxis gelingen. Standortspezifische und sehr kreative Wege werden nötig sein, denn die Schulen sind völlig unterschiedlich ausgestattet. Sicherheit und Schutz müssen weiterhin Vorrang haben. Landesregierung und Schulträger sind stark gefordert, auf Schuldzuweisungen zu verzichten und gemeinsam die Schulen bestmöglich zu unterstützen. Klar muss sein: Von einem typischen Schulalltag sind wir noch weit entfernt“, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE NRW, anlässlich der jetzt bekannten Zielvorgabe der Kultusministerkonferenz.

23.04.2020
VBE: Keine Rückkehr zur Normalität

„Der Weg zu einem Schulbetrieb, wie er vor Corona war, ist noch sehr weit. Der erste behutsame Schritt war und ist eine immense Herausforderung für die Schulen. Von einem normalen Schulbetrieb sind wir noch sehr weit entfernt. Vor den Schulleitungen, den Kollegien und den Schulträgern liegen noch weitere große Aufgaben, um den nächsten Schritt am 4. Mai zu gehen. Hierzu bedarf es einer engen Begleitung und intensiven Unterstützung der Schulen – auch durch das Ministerium. Offene Fragen sind nach wie vor zu klären und vor allem ist deutlich zu machen, dass selbst die weiteren Schritte keine Rückkehr in die schulische Normalität bedeuten. Weder werden alle Schülerinnen und Schüler zur Schule kommen können, noch kann Unterricht nach Plan in der regulären Zeitschiene abgehalten werden. Es ist Aufgabe der Politik auch unbequeme Wahrheiten offen auszusprechen und nicht falsche Erwartungen zu wecken“, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE NRW.  
 

22.04.2020
VBE: Normalität nicht durch ambitionierte Zeitpläne erreichbar

„Auch wenn es nachvollziehbar ist, dass die Regierung ein Signal in Richtung Normalität senden will, stellt sich die Frage, warum den Schulen und den Schulträgern nicht mehr Zeit gegeben worden ist. Gerade Signale, die in Richtung Normalität gehen sollen, müssen nachhaltig und sorgfältig gesetzt werden. Ambitionierte Zeitpläne gefährden diese Nachhaltigkeit“, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE NRW

21.04.2020
VBE: Schülerschaft und Lehrpersonal sind keine Versuchskaninchen

„Die Schulleitungen und Kollegien tun zurzeit ihr Möglichstes, um den sehr knappen Zeitplan zur Wiedereröffnung der Schulen zu schultern. Es gilt, Lerngruppen einzuteilen, Unterricht neu zu strukturieren, der nicht vergleichbar ist mit dem Unterricht vor dem Lockdown und gleichzeitig die notwendigen Maßnahmen und Maßgaben zum Schutz unter schwierigen Bedingungen zu organisieren. Die Situation in den Schulen im Land ist sehr herausfordernd. Die Schulen brauchen ausreichend Zeit, eine klare Kommunikation und eine angemessene Unterstützung. Landesregierung und Schulträger müssen dringend miteinander und nicht übereinander reden, um die Schulen zu unterstützen. Bei sämtlichen Entscheidungen sollte in erster Linie die Gesundheit aller im Mittelpunkt stehen. Schülerschaft und Lehrpersonal sind keine Versuchskaninchen“, erklärt Stefan Behlau, Vorsitzender des VBE NRW.

17.04.2020
VBE: Zuerst dafür sorgen, dass der fragile Fahrplan zur Wiederaufnahme des Unterrichts gelingt

Zu den Anregungen und Hinweisen, eventuell die Sommerferien zu verkürzen, um Lerndefizite von Schülerinnen und Schülern besser aufholen zu können erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) NRW: „Alle verantwortbaren Kräfte in den Schulen sind jetzt im Einsatz, dass der noch sehr fragile Fahrplan zur Wiederaufnahme des Unterrichts auch gelingt – Ansätze eines Fahrplans, in dem von einer Wiederauf-nahme des regulären Schulbetriebs bis zu den Sommerferien keine Rede sein kann. Dies stellt die Schulen, die Kollegien, die Schulleitungen und die Schulträger aktuell vor immense Herausforderungen, die zudem noch mit vielen offenen Fragen versehen sind.“

16.04.2020
VBE: Immense Herausforderung für Schulen

Anlässlich der heutigen Sitzung des Ausschusses für Schule und Bildung und des Berichts der Schulministerin Yvon-ne Gebauer zu den Plänen der Landesregierung, die Schulen ab Donnerstag kommender Woche wieder für die Prüfungsjahrgänge zu öffnen, erklärt Stefan Behlau, Vorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) NRW: „‘Abstand und Schutz werden neuer Maßstab in unserem Alltag`, sagte Armin Laschet gestern. Dies muss auch für die Schülerinnen und Schüler der Prüfungsjahrgänge und die sie unterrichtenden Kolleginnen und Kollegen gelten. Es wird eine immense Herausforderung für Schulen, Kollegien und Schulleitungen sein, diesen Maßstab innerhalb von drei Tagen an den Schulen zu organisieren, einzuführen und durchzuhalten. Wenn dies nicht gelingt, dürfen die Schulen nicht geöffnet werden.“

15.04.2020
VBE: Sicherheit geht vor Eile

„So schwierig jeder Tag ohne Schulbetrieb auch ist: Sicherheit geht vor Eile. Die schrittweise Öffnung erfordert einen durchdachten Plan in Absprache mit der Praxis. Schulen und Schulträger benötigen Zeit. Nach der Vollbremsung wäre ein Start auf der Überholspur verfehlt. Erst wenn vorher festgelegte Standards für die Gesundheit aller umgesetzt sind, kann die schrittweise Öffnung der Schulen beginnen“, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE NRW.

14.04.2020
VBE: Schutz, Gesundheit und Fürsorge gehen vor

„Bei allen Überlegungen zur Wiederaufnahme des Unterrichts müssen der größtmögliche Schutz und die Gesundheit deutlich im Vordergrund stehen. Erst wenn diese gewährleistet sind, kann es zu einer stufenweisen Wiedereröffnung kommen“, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE NRW, mit Blick auf die aktuelle Diskussion über die Wiedereröffnung der Schulen.

07.04.2020
VBE: Es geht um alle Schülerinnen und Schüler

Die Abschlüsse der Schülerinnen und Schüler sind morgen ein Thema im Schulausschuss. Dazu Stefan Behlau, Vorsitzender des VBE NRW: 

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aus: Schule heute 05/2020

Schule mit Abstand

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